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Kiebitz – Schwarz-weißer Akrobat der Lüfte. Seine akrobatischen Balzflüge und die vehementen Angriffe, mit denen er Gelege und Jungvögel gegen Feinde verteidigt, sind in der europäischen Vogelwelt einzigartig. Nicht zuletzt ist er aber auch einer der letzten Zeugen der einst weit verbreiteten Artengemeinschaft der sogenannten „Wiesenvögel“. Die Bestände seiner Verwandtschaft im selben Lebensraum, wie Uferschnepfe, Brachvogel, Bekassine und ehemals sogar Kampfläufer, sind landesweit als Brutvögel erloschen oder stehen mit wenigen Paaren unmittelbar vor dem Aussterben. Auch dem Kiebitz droht ein solches Schicksal: von in den 1970er Jahren noch mehr als 2.000 Brutpaaren ist der Bestand auf in den letzten zehn Jahren nur noch etwa 300 Paare dramatisch zurückgegangen. (Text: HGON. Mehr dazu unter https://www.hgon.de/unsere-arbeit/voegel/kiebitz/).

Wetterau - Mit gutem Beispiel voran: https://youtu.be/TXJogHLH6V4


Udo Seum hat die aktuellen Zahlen des Storchenbestandes im Wetteraukreis: 140 Brutpaare mit insgesamt 281 Jungstörchen hat er gezählt.


Der Juli war sehr trocken. Nur knapp 24 Liter Niederschlag. Die Horloff führt kaum Wasser. Daher hat das Bingenheimer Ried keinen Zufluss und trocknet aus.



http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/40414/439101.html


Mit einem ganz besonderen Schutzprojekt für den gefährdeten Kiebitz hat man im Wetteraukreis einen großen Erfolg erzielt. Rund 70 der 100 Brutpaare im Wetteraukreis brüteten 2019 auf einer kleinen Fläche bei Reichelsheim. Das war ein Viertel der gesamten Population in Hessen. Am 22. Mai 2020 besuchte der Staatssekretär das Projekt und ließ sich den aktuellen Stand des Projektes erläutern. Und natürlich mit dem nötigen Abstand der Akteure.

Siehe auch: http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/232501/452501.html



https://youtu.be/HQTuNoYNd6E




JPL-2020.pdf
Das Forstamt Nidda hatte auch in diesem Jahr wieder zur Vorstellung der Maßnahmen in den Schutzgebieten im Wetteraukreis eingeladen. Walter Schmidt vom Forstamt konnte mit 139 Folien zeigen, was im vergangenen Jahr umgesetzt wurde und was in 2020 geplant ist.



Seit 50 Jahren Mitglied in der NABU-Gruppe Bingenheim! Gründungsmitglied. Mit anderen Gründungsmitgliedern in der Mitgliederversammlung am 6. März 2020 mit Urkunde und Anstecknadel in Gold geehrt!



Alle Aufnahmen von Sven Schuchmann.






Pfarrer R. Zentgraf schreibt in seinem Aufsatz:
„Ein Gang durch die Geschichte von Bingenheim“:
Für die Bingenheimer kam dazu noch in besonderer Weise die Last des 7-jährigen Krieges (1756-63): Franzosen und Preußen kämpften bei Bergen, Grünberg, Grüningen und Bad Nauheim. Das Land wurde durch Einquartierungen, Lebensmittel- und Futterlieferungen, Fuhrdienste usw. wiederum ausgesogen. Es ist ein Wunder, daß Bingenheim und Umgebung nicht Schlachtfeld wurden. Denn 1762 wählte der Preußische Generalfeldmarschall, der berühmte Herzog Ferdinand von Braunschweig-Bevern, das Bingenheimer Schloß zu seinem Hauptquartier und den Ostrand der Wetterau von Staden bis etwa Bisses als Stellung für seine Truppen. Kommandeur der Nachhut war der Herzog von Holstein-Gottorp, der im Leidhecker Pfarrhaus lag. Ein Gefecht bei der Bilgesheimer Mühle (nach einem ausgegangenen Dorf genannt) kostete etwa 20 Verwundete und Pferde. Möglicherweise erinnert das steinerne Kreuz am Ortsausgang nach Leidhecken, das tief im Straßendamm verwahrlost, an einen Verwundeten, der nachweislich in Bingenheim starb.


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http://www.bingenheim.info/77301/home.html


Stand: 01.10.2020