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2018 war ein Rekordjahr: 101 Brutpaare waren es im Wetteraukreis. Mit schätzungsweise 200 Jungstörchen (genaue Zahl ist noch nicht bekannt).

Udo Seum hat in diesem Jahr 58 Jungstörche im Horlofftal beringt! Durch ein Unwetter im Kreis Gießen sind in über 15 Nestern die Jungstörche ums Leben gekommen.


"Stolzer Altvögel" auf Futtersuche


Die Jungvögel putzen sich - für die anstehende, lange Reise


Im Wetteraukreis brüteten in 2014 insgesamt 47 Paare mit derzeit 126 Jungen (2013 41 Paare mit 54 flügge Junge). Im Einzugsgebiet der Nidda / Auenverbund Wetterau (Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis, Kreis Gießen, Frankfurt) brüteten insgesamt 72 Paare. Udo Seum hat 64 Jungvögel beringt. Nur zwei Paare im Wetteraukreis hatten keine flüggen Jungen. Die Verluste durch die Witterung waren insgesamt gering.


Die Rückkehr der Störche 2013.pdf


AKTUELL 2013           

40 Brutpaare gibt es 2013 in der Wetterau!  Wegen des langen Winters haben wir ein "Störjahr", d.h. nicht den erwarteten Zuwachs. (Wir hatten mit 50 Brutpaaren gerechnet!?)




Im Florstädter Stadtteil Leidhecken ist es ein Nadelbaum!


Im Reichelsheimer Stadtteil Heuchelheim ist es der Schornstein auf dem Bauhofgelände.


 Weißstorch-im-Aufwind-2011.pdf

Ralf Eichelmann und Udo Seum berichteten über die Entwicklung des Weißstorches in der Wetterau

Der Naturschutzfonds hatte für 25. Oktober 2011 zu einem Vortrag ins Bürgerhaus Bingenheim eingeladen. Vor über 70 Zuhörern zeigte sich der Vorsitzende des Naturschutzfonds Wetterau, Landrat Arnold, hoch erfreut, dass die in den letzten Jahren durchgeführten Verbesserungen der Lebensräume des Weißstorches und anderer Bewohner unser Wiesen und Weiden so gute Früchte trug: „In den 80- er Jahren war die Wetterau komplett storchenfrei- nun haben wir im Wetteraukreis wieder 29 Brutpaare. Dank kontinuierlicher Arbeit der ehrenamtlichen und amtlichen Naturschützer, unterstützt unter anderem durch die OVAG beim Aufstellen von Storchenmasten, muss einem um die Zukunft des sympathischen Klapperstorches nicht bange sein“.

Ralf Eichelmann von der UNB erklärte mit beeindruckenden Fotos und Zahlen die Lebensweise, die Ursachen für den dramatischen Rückgang der Storchenzahlen seit Anfang des 20-sten Jahrhunderts und die zahlreichen Naturschutzmaßnahmen der letzten Jahrzehnte, die für die Rückkehr der Weißstörche sorgten. Eichelmann: „Wo früher trockengelegte und stark gedüngte Wiesen und Ackerflächen die Landschaft in den Auengebieten prägten, entstanden durch Initiative vieler Naturfreunde der Naturschutzgruppen vor Ort, der Landwirtschaft und von Behörden wieder Feuchtwiesen und flache Gewässer für Frösche, Libellen und Vögel. Zudem wurden zahlreiche Nisthilfen auf Masten errichtet. Das war quasi eine Wohnungsbeschaffungs-maßnahme für den Storch“. Es wurden historische Aufnahmen der Nester in den Wetterauer Dörfern, Fotos von Storchenberingungen und interessante Informationen über das Verhalten beim Vogelzug aufgezeigt – „so ziehen die zur „Westpopulation“ gehörenden hessischen Störche nur noch bis Spanien, sie sparen dadurch viel Energie und kehren sehr früh wieder in die Brutgebiete zurück“ berichtete der Storchenbetreuer Udo Seum aus Bingenheim. Er stellte die praktische Arbeit beim Beringen und beim Bauen der Nestplattformen, die auf die Masten kommen, vor. Außerdem erzählte er Interessantes über die Herkunft der bei uns brütenden Störche und in welche Brutgebiete unsere Jungstörche teilweise abwandern. Diese Informationen werden durch Ringauswertungen gewonnen. (Quelle: http://www.naturschutzfonds-wetterau.de/news/aktuelles)


Udo Seum (NABU-Bingenheim / HGON-Arbeitskreis Wetterau) und Jörg Jacobi (OVAG) waren auch 2012 unterwegs. Die Beringung der Jungstörche stand wieder an. Ein Video auf YouTube zeigt den Ablauf.